
Nach der Diskussion mit André Krause, Conny Czymoch, Jutta Croll und Lutz Frühbrodt
Am 25. Juni habe ich für die CSU an einer Podiumsdiskussion von Teléfonica O2 Germany in München teilgenommen. Gemeinsam mit Jutta Croll (Stiftung Digitale Chancen), Prof. Dr. Lutz Frühbrodt (FH Würzburg-Schweinfurt) und André Krause (Managing Director Finance von Teléfonica O2 Germany) diskutierten wir die Frage, ob Jugendliche Nutznießer oder Spielball der digitalen Medien sind. Moderiert wurde die Diskussion von der Fernsehjournalistin Conny Czymoch.
Mir war es ein Anliegen, auf die Chancen der digitalen Medien für alle Generationen unserer Zeit hinzuweisen. Hierzu gehört aber gleichzeitig auch ein verantwortungsbewusster Umgang auch mit den neuen Medien. Daher ist mir gerade die Stärkung der Medienkompetenz, also die bewusste Nutzung von Medien, von Kindern und Jugendlichen wichtig. Hier sind die Eltern gefragt, aber auch unser Bildungssystem, das dazu beitragen muss, einerseits die Fähigkeiten zu vermitteln, die bei der Nutzung von digitalen Medien gefragt sind, andererseits aber auch die Risiken einschätzen zu lernen, die damit verbunden sind, wenn aus einem vernünftigen Umgang mit Medien, ein exzessiver oder zwanghafter Gebrauch wird. Aufgabe der Politik ist es dabei, nicht in erster Linie mit Verboten zu reagieren – die bei der Überschreitung von Grenzen natürlich nötig sind (Stichwort “Gewaltverherrlichung“ oder „Diskriminierung“) -, sondern Leitplanken einzuziehen, die die sinnvolle Nutzung von Medien befördern.
Nach meiner Überzeugung kann dabei ein „Medienführerschein“, mit dem Lernfortschritte dokumentiert werden können, ebenso weiterhelfen, wie die „Medienkunde“ als Querschnittsdisziplin oder gar Unterrichtsfach in den Schulen.




