Verfasst von: Florian Herrmann | 17. Oktober 2009

B 301: Sanierung und Neutrassierung vorantreiben!

Dauerthema B 301

Dauerthema B 301

90-Grad-Kurven, mehrere S-Kurven und zunehmender Lkw- oder Mautausweichverkehr machen aus der B301 Nadelöhre mit häufigen Unfällen. Daher startete ich gemeinsam mit meinem Kollegen Martin Neumeyer aus Kelheim einen neuen Anlauf, um die Sanierung und Neutrassierung der Bundesstraße zwischen Mainburg und Freising anzuschieben.

Die B301 müsste schon seit Jahren oder Jahrzehnten saniert werden, sie ist den heutigen Verkehrsanforderungen in keiner Weise mehr gewachsen. Der Bund hat die B301 bisher in den erweiterten Bedarf des Bundesverkehrswegeplans eingestuft. Um baldmöglichst mit den Bauarbeiten beginnen zu können, müsste die Strecke aber in den vordringlichen Bedarf genommen werden.

Darüber entschieden wird in Berlin. Daher haben wir nicht nur die zuständigen Landesminister Joachim Herrmann und Martin Zeil benachrichtig. Wir wenden uns auch an die Bundestagsabgeordneten Wolfgang Götzer und Franz Obermeier. Ebenso erhalten die Bundesministerien für Inneres sowie das Verkehrsministerium Post.

Bei nächster sich bietender Gelegenheit muss die B301 in den vordringlichen Bedarf aufrücken. Dies kann nur eine aufmerksame und geschlossene CSU in Berlin durchsetzen. Daher ist es uns wichtig, alle damit befassten Stellen zu informieren.

Während der Stoßzeiten werde die Bundesstraße zur Stauumfahrung genutzt. Ebenso drängten immer mehr Lkws auf die Bundes- oder Staatsstraßen, da diese Mautfrei sind. Die B301 führt zudem auf kurzem Weg an den Münchner Flughafen. Vor wenigen Wochen hat sich zwischen Au und Mainburg erst ein Unfall an einem Nadelöhr ereignet. An der bekannten Schimmelkapelle kommen mehrere Hindernisse zusammen: Ein steiler Berg, eine 90-Grad-Kurve, unmittelbar danach kreuzt ein Radweg, bevor es in die nächste 90-Grad-Kurve geht. 

Positiv sehen wir die bisher bereits begonnenen Bauarbeiten entlang der Strecke. Aktuell nimmt die Hopfenstadt Mainburg nun die Entschärfung einer S-Kurve vor. Auch neue Gewerbegebiete erhalten eine Anbindung. Ebenso zu begrüßen ist der Baubeginn der Ortsumfahrung für Au i.d. Hallertau. Ein Gesamtkonzept sowie ein verlässlicher Zeitplan fehle für den Streckenabschnitt von Freising bis Mainburg aber immer noch. Hoffnung setzen wir nun auf die Koalitionsverhandlungen in Berlin sowie den neuen Verkehrsminister.


Einen Kommentar hinterlassen

Ihre Antwort:

Kategorien