Nach dem positiven Planfeststellungsbescheid, den die Autobahndirektion Süd vor einigen Monaten erhalten hat, soll im Bereich der Gemeinden Schweitenkirchen und Paunzhausen eine im Bedarfsfall zuschaltbare, zusätzliche Fahrspur entstehen. Allerdings ohne weitergehende Lärmschutzmaßnahmen, wie zum Beispiel Lärmschutzwände.
Deshalb haben die Bürgermeister der Gemeinden Schweitenkirchen und Paunzhausen gemeinsam mit der Landtagskollegin Erika Görlitz, dem Bundestagskollegen Franz Obermeier und mir gegen den Beschluss protestiert: Wir haben bei Gesprächen in München und Berlin eine Zwischenlösung verhandelt, mit der deutlich verbesserte Lärmschutzmaßnahmen umgesetzt werden könnten.
Gespräche mit Behördenvertretern in Berlin, die Franz Obermeier geführt hat, geben derzeit Anlass zum Optimismus. Es gibt eine realistische Chance, dass das Bundesverkehrsministerium dem Bau von Lärmschutzwänden in Schweitenkirchen und Schernbuch zustimmt – trotz zusätzlicher Kosten in Höhe von acht Millionen Euro.
Natürlich hat dieser Kompromiss auch seine Schwächen, etwa die nur teilweise Berücksichtigung unserer Forderungen im Gemeindebereich Paunzhausen. Aber diese Zwischenlösung ist das Beste, was wir derzeit realistisch erreichen können.










Das sind nach langem Bestreben der Gemeinden ja endlich gute Nachrichten für die Bürger, die dem Lärm dauernd ausgesetzt sind und noch mehr Belastung ertragen werden müssten, wenn der Seitenstreifen frei ist. Die Verkehrszunahme auf der A9 ist schon als Pendler deutlich spürbar !!
Vielen Dank an die Politiker für Ihren Einsatz und die Unterstützung.
Von: Michael Laußer am 24. Oktober 2011
um 15:00
Guten Abend Herr Herrmann,
ich verfolge, wie sicher viele andere BAB 9 Anwohner auch, die Entwicklungen in Sachen Lärmschutz. Nach Ihrem Bericht gab es ja noch Anlass zum Optimismus. Was jetzt jedoch in der Presse lese veröffentliche auf Basis von Herrn Obermeier, bin ich etwas schockiert:
“Zudem, so die Ansicht der Ministeriumsverwaltung, bringe der aufgebrachte neue so genannte „Flüsterasphalt“ eine solche Wirkung, dass die Grenzwerte für Dauerschall nicht mehr überschritten würden.”
Weiter schließt der Artikel ab mit
“Zwar haben bekanntlich die Gemeinden Paunzhausen und Schweitenkirchen sowie ein Privatmann aus Paunzhausen dagegen geklagt, im Ministerium sei man sich aber sicher, dass die Klagen noch im Jahr 2012 abgewiesen werden.”
Welches Spiel, spielt Herr Obermeier hier ?? Ich hatte schon bisher das Gefühl, dass er rein politische Interessen vertritt und nicht die der Bürger. Sein Interesse gitl dem Ausbau und das egal zu wessen Kosten??
Es entrüstet, dass Politiker wie Sie sich stark machen, was anscheinend eine Ebene höher übehraupt nicht mehr unterstützt wird. Diese Politiker sind einfach nicht mehr an der richtigen Stelle. Oder habe ich an diesem Artiel von Herrn. O. iregendetwas falsch verstanden ?
Vielen Dank für Ihre Bemühungen und alles Gute !
Von: Michael am 10. Februar 2012
um 23:44