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Als Kreisrat und Fraktionsvorsitzender der CSU-Kreistagsfraktion konnte ich in den letzten Jahren bereits aktiv an einer zukunftsweisenden Gestaltung der Politik im Landkreis Freising einbringen.
Künftig möchte ich mich als Abgeordneter im Bayerischen Landtag für die Belange unserer lebens- und liebenswerten Region einsetzen. Mein oberstes Ziel ist es, unsere Heimat zu erhalten und die Weichen zu stellen, dass wir fit sind für die Herausforderungen der Zukunft.
Dies kann am besten als Mitglied einer starken CSU-Landtagsfraktion gelingen, weil die CSU in den letzten Jahrzehnten bewiesen hat, dass sie die visionäre Kraft hat, in der Gegenwart die Weichen richtig zu stellen, um die besten Chancen für alle Bürgerinnen und Bürger auch in der Zukunft zu sichern.
Wir können stolz auf das sein, was wir für Bayern bislang erreicht haben (Details hier!). Unsere Zeit stellt uns aber nicht zuletzt wegen der demographischen Entwicklung, der grundlegenden Änderungen in unserer Gesellschaft und der Globalisierung vor völlig neue Herausforderungen. Basierend auf den Werten und Grundüberzeugungen, für die die CSU steht, packen wir diese Herausforderungen an. Mit Leidenschaft und Augenmaß, wie es mein persönliches politisches Motto sagt.
Kurz gefasst bedeutet das:
Mit mir als Stimmkreisabgeordneten für den Landkreis Freising…
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… bleibt Bayern Bildungsland Nr. 1 – dank weiterem Schulausbau, durchlässigem Bildungssystem, zusätzlichen Lehrer-Planstellen und mehr Ganztagsförderung.
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… bleibt Bayern mobil – ich setze mich dafür ein, die nötigen Umgehungsstraßen im Landkreis zu bauen und die Staatsstraßen zu verbessern sowie Straßen- und Schienenkonzepte um den Flughafen umzusetzen (ohne Marzlinger Spange, aber mit Neufahrner Gegenkurve, Anbindung U6 an S-Bahn). Außerdem stehe ich für die klare Ablehnung der 3. Startbahn.
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… bleibt Bayern traditionsbewusster Kulturstaat, aber auch moderner, international geprägter Forschungs- und Hochschulstandort. Ich bekenne mich zu unseren christlichen Werten.
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… bleibt Bayern Spitze im Umweltschutz – wir bewahren die Schöpfung mit Hilfe höchster ökologischer Standards – nicht gegen, sondern mit den Menschen im Land.
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… bleibt Bayern Arbeitsplatzmotor – dank hoher Ausbildungsquote und niedrigster Arbeitslosigkeit sichern wir Gerechtigkeit und sozialen Frieden. Ich stehe hinter unseren Handwerkern und Mittelständlern.
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… bleibt Bayern soziales Vorbild – für- und vorsorgende Strukturen schaffen ist unserer Kompetenz; die Würde jedes Menschen mit und ohne Behinderung in jeder Phase seines Lebens zu achten, ist mein Maßstab. Ich bekenne mich zu den niedergelassenen Ärzten vor Ort.
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… bleibt Bayern Familienland Nr. 1 – durch Ausbau der Betreuungsangebote bei gleichzeitiger Unterstützung derer, die für ihre Kinder zu Hause bleiben – so sichern wir echte Wahlfreiheit. Außerdem setzen ich mich ein für Steuererleichterungen für Arbeitnehmer ein mit dem Ziel „Mehr netto vom brutto!“ und der Einführung der Pendlerpauschale ab dem ersten Kilometer.
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… bleibt Bayern Bürgergesellschaft – Eigenverantwortung und Bereitschaft zum Ehrenamt ist für mich unverzichtbar, weil sie das Gerüst unserer solidarischen Gesellschaft sind.
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… bleibt Bayern Bauernland – wie niemand sonst stehen wir für die Interessen derer ein, die gesunde Lebensmittel produzieren und unsere einzigartige Landschaft bewahren.
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… bekommt Bayern den Generationenvertrag – weil ich weiß, dass nur Jung und Alt gemeinsam die Herausforderungen der Zukunft meistern.
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… bleibt Bayern Ausgangsort und Ziel für Künstler, Studierende, Wissenschaftler und Forscher – sie alle sollen sich hier zuhause fühlen, gerade am einmaligen Standort Weihenstephan.
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… bleibt Bayern Spitze in Sachen Sicherheit – weil wir auf keinem Auge blind sind, sondern auf Rechtstreue überall bedacht.
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Sehr geehrter Herr Dr. Herrmann,
mit Intersse habe ich Ihre HP gelesen. Bitte verstehen Sie unten stehende kritische Anmerkungen nicht falsch. Ich fühle mich inhaltlich den Grundsätzen der CSU nahe, es fehlen aber nach meinem Dafürhalten konkrete Inhalte welche Sie als Vertreter des LK FS verwirklichen möchten:
- Umgehungsstraßen? viel zu vage. Mittlerweile hat jedes größere Dorf welche, nur in FS ist außer dem Südring Ebbe.
- Infrastrukturell befindet sich die Universitätsstadt im Dornröschenschlaf: Hallenbad – Mittelalter, Multiplex – nach Neufahrn pilgern usw.
Da liegt vieles im Argen und es fehlt leider der frische Wind.
Warum gegen die 3. Starbahn? Stellt die CSU aus FS sich gegen die Beschlüsse des Landes? Vielleicht tut mehr Aufklärung Not. Die Startbahn bringt Arbeitsplätze, leider aber auch Einschnitte in einige persönliche Verhältnisse.
Ich wünsche Ihnen viel Erfolg.
Freundliche Grüße
Klaus Schilling
Von: Klaus Schilling am 13. August 2008
um 11:35
Hallo Hr Herrmann,
das hört sich alles schön an, was Sie wollen und was Sie fordern, allein mir fehlt der Glaube !
Die CSU ist für die 3. Startbahn, nicht dagegen, Sie werden sich doch nicht ersthaft gegen Ihre Partei stellen, die Argumente der Gegner stünden allerdings dafür !
Sie sind gegen die Marzlinger Spange, aber für die Neufahrner Gegenkurve, bedeutet den viergleisigen Ausbau der Bahnlinie von Freising nach Neufahrn, Naturschutz zählt also mehr als der Schutz von ohnehin durch den Fluglärm gebeutelten Menschen in Pulling
Die CSU hat für die Abschaffung der Pendlerpauschale gestimmt, jetzt – vor der Wahl ist sie mit einmal dafür, seltsam, dieser Sinneswandel ! Was wollen Sie denn gegen die CDU diesbezüglich ausrichten ? Angela Merkel hat doch deutlich geung den Plänen von Erwin Huber in Erding eine Absage erteilt.
In der SZ vom 8.8.2008 ist zu lesen, dass die Sozialabgaben im nächsten Jahr steigen werden, ein weiterer Mosaikstein in der Abzocke der Bürger, zuerst Mehrwertsteuererhöhung, Halbierung der Freibeträge, Keine Absetzungsmöglichkeit des Steuerberaters für Privatpersonen, Gesundheitsfond ab 2009.
Es ist kaum zu glauben, wie sehr sich CDU und CSU von der einstigen Linie eines Franz Josef Strauß entfernt hat und jede Möglichkeit nutzt, die Bürger abzukassieren.
Ursache dafür ist die verfehlte Kohlsche Wiedervereinigungs- und Schuldenpolitik.
Dazu immer weitere Beschneidung der Bürgerrechte und Bürokratieaufbau, die Bürger dürften nur für die vielen Fehler der Politiker bezahlen.
Genügend Argumente, die Union nicht zu wählen.
Von Demokratie und Mitwirkung durch die Bürger sind wir in Deutschland meilenweit entfernt.
MfG
Sievers-Paulsen
Von: Sievers-Paulsen am 17. August 2008
um 18:26
Sehr geehrter Herr Dr. Herrmann,
ich schließe mich der Meinung von Herrn Sievers-Paulsen an.
Über jedes Thema kann man geteilter Meinung sein, ob Büchergeld, Studiengebühren, Pendlerpauschale etc.
Beim Thema 3. Startbahn hingegen, geht es an die Substanz! Dies ist ein Angriff auf meine Geburtsstadt und unsere Heimat! Ich bin direkt und persönlich betroffen.
Es ist nun mal so, daß Ihre Partei vehement für die 3. Startbahn ist.
Aus diesem Grunde ist sie für mich nicht wählbar.
Können Sie beruhigten Gewissens diese Partei wählen, Mitglied sein und repräsentieren?
Bewahrt die Schöpfung – zerstört sie nicht!
MfG
C. Braun
Von: Chris Braun am 17. August 2008
um 23:03
Sehr geehrter Herr Sievers-Paulsen,
Vielen Dank für Ihre Zuschrift über meine Homepage.
Schade, dass Sie mich für unglaubwürdig halten, wo wir meines Wissens noch nicht einmal die Gelegenheit hatte, die von Ihnen angesprochenen Themen einmal persönlich zu diskutieren. Am 2.9. werde ich auf Einladung von Herrn Widhopf in Pulling sein, dann gibt es ja vielleicht diese Möglichkeit.
In aller Kürze auf diesem Weg:
Was meine ablehnende Haltung zur 3. Startbahn betrifft habe ich diese nicht nur bei uns vor Ort, sondern auch innerhalb der CSU, zuletzt auf dem Parteitag in Nürnberg bzw. vorher in Rosenheim sehr deutlich artikuliert.
Mit der Forderung nach der Wiedereinführung der Pendlerpauschale liegen wir richtig; unser Bundestagsabgeordneter Franz Obermeier war stets gegen die Abschaffung und hat sich auch für diese Position stark gemacht. Man muss schon auch zur Kenntnis nehmen, dass sich die wirtschaftlichen Verhältnisse in den letzten Jahren derart positiv verändert haben, dass es aus meiner Sicht keinen Grund gibt, sich gegen diese Forderung zu verschließen. Die CDU müssen wir freilich noch überzeugen, aber auch den SPD-Bundesfinanzminister.
Wenn Sie sich unser Steuerkonzept – kurz unter dem Schlagwort “Mehr netto vom brutto” – genauer ansehen, dann können Sie feststellen, dass wir damit erreichen wollen, dass der Aufschwung, von dem alle reden und der ja auch seit Jahren zumindest in Bayern vorhanden ist, bei allen, also auch bei den Arbeitnehmern und Familien ankommen muss. Vom “Abkassieren” der Bürger kann dabei keine Rede sein, ganz im Gegenteil, es soll eben gleich mehr Geld bei den Bürgern verbleiben und nicht alles umverteilt werden. Ich bitte dabei aber auch zu beachten, dass die Themen, für die der Bund zuständig ist, von einer großen Koalition verabschiedet werden und sich die CSU-Positionen dort nur durchsetzen lassen, wenn die CSU auch künftig mit einer kräftigen Stimme sprechen kann.
Einstweilen beste Grüße,
Florian Herrmann
Von: florianherrmann am 18. August 2008
um 01:35
Sehr geehrte CSU-Kandidaten, lieber Florian!
Ich finde es schade, wenn sich Bürger zwar an der Diskussion beteiligen (so auch hier), aber meist die Fakten nur unzureichend zur Kenntnis nehmen oder sie gar negieren.
Zur 3. Startbahn, zu deren entschiedener Gegner ich auch zähle, obwohl oder gerade weil ich aus dem Bereich Luftfahrt komme, hat der CSU-Kreisverband mit den Nachbarverbänden von Dachau und Erding beim Parteitag in Nürnberg ganz stramm Flagge gezeigt! Das ist nicht nur gut, sondern zeigt auch bereits Wirkung.
Ganz sicherlich haben wir das Herz Altbayerns vor unseren Augen, wenn es um die größenwahnsinnigen Pläne von FMG und LH geht. Nicht nur die Kreis-CSU und ihre Mandatsträger sind aus innerer Überzeugung gegen diese Plände. Und es sind wahrlich nicht nur Lippenbekenntnisse.
Wenn die ‘Oberverantwortlichen’ der CSU alsbald in Freising aufkreuzen, sollen sie die vitalen Sorgen der hiesigen Bewohner in aller Deutlichkeit spüren. Und dazu gehören nicht nur die Parteimitglieder, sondern alle betroffenen Bürger, um diesen Sorgen Ausdruck zu verleihen.
Lieber Florian, ich wünsche Dir auf dem Weg zum Landtagsmandat jeden nur erdenklichen Erfolg, die nötige Überzeugungskraft und das erforderliche Durchhaltevermögen!
Jochen Weder
stellv. Landesvorsitzender des Arbeitskreises Außen- und Sicherheitspolitik
Von: Jochen Weder am 20. August 2008
um 12:41
Sehr geehrter Herr Hermann,
ich war neulich auf dem Marienplatz und muß mich von meinem Ministerpräsidenten beschimpfen lassen. Wie dumm muß man eigentlich sein?
Ich habe eine liberale Einstellung. Sie klatschen auch noch Beifall. Ich halte Sie für einen Lügner. Sie behaupten Sie wären gegen die 3. Starbahn. Warum klatschen Sie dann Beifall? Wenn Sie schon für die 3. Startbahn sind, sagen Sie es doch einfach. Seien Sie ehrlich. Meine Stimme bekommt diese Partei jedenfalls in Zukunft nicht mehr. Ich setze auf unter 50.
Mit freundlichen Grüßen
Riedl
Von: Riedl am 4. September 2008
um 19:51
Gratuliere, Herr Riedl!
Im Absatz 1 ihrer höchst inspirierten E-Mail beschweren Sie sich darüber, dass der Ministerpräsident Sie angeblich beschimpft hat.
Im Absatz 2 nennen Sie mich dann einen Lügner. Wer so austeilen will, muss auch einstecken können, Gute Nacht, Herr Riedl.
Von: florianherrmann am 4. September 2008
um 23:55
Lieber “Männe”,
viel Erfolg für Deinen Wahlkampf!
Die CSU braucht fähige Leute wie Dich und nicht anders herum. Darum vertrete ruhig Deine eigene Meinung.
Für manche ist es scheinbar unvorstellbar, in Einzelfragen gegen die eigene Partei zu stimmen… Diese Leute leben wohl selbst im Geiste “Die Partei, die Partei hat immer Recht…”
Einige Deiner Wählerinnen und Wähler kenne
ich übrigens schon.
Herzlichst
Dein “Männe”
Von: Männe am 14. September 2008
um 20:45